Außengastronomie winterfest machen

Die Terrasse ist die Fläche mit den beliebtesten Plätzen und den wenigsten Betriebstagen. Vier Bausteine machen daraus eine Fläche für das ganze Jahr. Sie müssen nicht alle auf einmal kommen.

1. Wind zuerst

Gäste bleiben bei 12 Grad sitzen, wenn es windstill ist, und gehen bei 18 Grad, wenn es zieht. Der wirksamste erste Schritt ist deshalb ein Windschutz aus Glas. In der höhenverstellbaren Ausführung fährt er nur dann hoch, wenn er gebraucht wird.

2. Ein Dach, das sich öffnen lässt

Ein festes Dach macht aus der Terrasse einen Anbau. Im Sommer wollen Gäste aber draußen sitzen. Ein Lamellendach oder ein Faltdach ist bei Regen dicht und bei Sonne offen.

3. Seiten schließen

Mit Hebeglas wird die Fläche zum geschützten Raum. Die Scheiben fahren senkrecht, es gibt keine Bodenschiene und keine Flügel, die im Servicegang stehen. Geöffnet bilden sie die Brüstung.

4. Wärme

Heizstrahler wirken erst richtig, wenn Wind und Regen draußen bleiben. In einem geschlossenen Raum reicht deutlich weniger Leistung als auf einer offenen Terrasse. Prüfen Sie vorab, welche Heizgeräte Ihre Stadt in der Außengastronomie zulässt.

Genehmigung

  • Eigener Grund: Es gilt das Baurecht. Größe und Bauart entscheiden, ob ein Antrag nötig ist.
  • Öffentliche Fläche: Zusätzlich gilt die Sondernutzungssatzung der Stadt. Sie regelt oft Höhe, Material und Farbe von Einbauten.
  • Brandschutz und Fluchtwege: Bei geschlossenen Räumen mit vielen Plätzen früh mitplanen.

Zeichnungen und Datenblätter für Ihren Antrag liefern wir mit. Mehr zu den Systemen auf der Seite Gastronomie und Gewerbe.

Projekt besprechen

Schicken Sie uns zwei, drei Fotos und die ungefähren Maße. Sie bekommen eine erste Einschätzung und einen Termin fürs Aufmaß.

WhatsApp